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Über das Auge

Beim menschlichen Auge unterscheiden wir die sogenannten vorderen Augenabschnitte und die hinteren Augenabschnitte. Zu den vorderen Augenabschnitten gehört die Bindehaut (Conjunctiva), Hornhaut (Kornea), Lederhaut (Sklera), Regenbogenhaut (Iris) und Linse (Lens). Beim hinteren Augenabschnitt sprechen wir von dem Glaskörper (Corpus vitreum),  Sehnerv (Nervus opticus), der Makula (Fovea) und Netzhaut (Retina).

Funktion

Kurzsichtigkeit (Myopie):

Kurzsichtigkeit bedeutet, dass das Auge im Verhältnis zu seiner Brechkraft zu lang ist. Die gebündelten Lichtstrahlen erzeugen kein scharfes Bild auf der Netzhaut.
Dies bedeutet, dass der Betroffene für gewöhnlich in die Nähe gut sieht, in der Ferne allerdings nur ein verschwommenes Bild wahrnimmt.

Weitsichtigkeit (Hyperopie):

Weitsichtigkeit bedeutet, dass das Auge im Verhältnis zu seiner Brechkraft zu kurz ist. Auch hier erzeugen die gebündelten Lichtstrahlen kein scharfes Bild auf der Netzhaut. Weitsichtigkeit kann bis zu einem gewissen Maß durch die Augenlinse ausgeglichen werden. Im Allgemeinen ist das Sehen in die Ferne gut, in die Nähe, insbesondere bei zunehmendem Lebensalter, unscharf.

Stabsichtigkeit (Astigmatismus):

Die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus oder Stabsichtigkeit) tritt eigentlich nie alleine auf, sondern ist immer mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit verbunden. Die Ursache für die Stabsichtigkeit liegt darin, dass die Wölbung der Hornhaut nicht an jeder Stelle gleich stark ausgeprägt ist. Hierdurch kommt es zu Zerrbildern. Ausgeglichen werden Hornhautverkrümmungen durch sogenannte zylindrische Gläser oder Kontaktlinsen.

alterssichtigkeit

Alterssichtigkeit (Presbyopie):

Bei der Alterssichtigkeit oder Presbyopie handelt es sich um eine natürliche Veränderung der Augenlinse. Die Augenlinse verliert im Laufe des Lebens zunehmend an Elastizität. Hierdurch fällt es zunehmend schwer, Objekte im Nahbereich scharf wahrzunehmen. Seheinschränkungen durch Alterssichtigkeit treten in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf. Die Alterssichtigkeit wird für gewöhnlich durch Brillengläser, also durch eine Lesebrille ausgeglichen.